Größten Naziaufmarsch in Dresden verhindern

„Der größte regelmäßige Naziaufmarsch Europas hat sich in den letzten zehn Jahren in Dresden etablieren können.
Dabei propagieren inzwischen bis zu 6.000 Nazis die Bombardierung Dresdens als „Alliierten Bombenholocaust“ und fordern Rache und Vergeltung, während sie es jedes Mal schaffen, mindestens in Sichtweite der Synagoge vorbei zu demonstrieren. Seitens der Stadt wird regelmäßig der Versuch unternommen, antifaschistischen Widerstand stark zu behindern. Trotzdem haben sich mitunter mehrere tausend Menschen den Nazis in den Weg gestellt. Es bleibt an uns, den Aufmarsch gemeinsam zu verhindern und ihnen die Straße endgültig zu entreißen!
Wir werden nicht länger hinnehmen, dass die Geschichte durch die Nazis verdreht wird!
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!(weiterlesen)
Soweit der Kurzaufruf des antifaschistischen Bündnisses ¡No pasarán!. Weitere Bündnisse haben sich für diesen Tag vorgenommen den Naziaufmarsch zu verhindern: die bürgerlichen „Geh-Denken“ und die antifaschistischen Venceremos. Timo Reinfrank von der Amadeu Antonio Stiftung, Mitveranstalter von Geh-Denken, rechnet mit 15000 Teilnehmern. Sorgen wir mit dafür, dass es 15000 und mehr Menschen werden und gemeinsam die Nazis kein Durchkommen haben…!

Wie hinkommen? Es gibt Busse…
Los gehts am 14.02. um 9 Uhr vom Jenaer Busbahnhof! Unkostenbeitrag etwa 10 €. Mehr dazu bei der KoKont.

Weitere Infos auch bei der Antifa Jena!

Zwischenstand zum Boykott an der FH Jena

INFO vom STURA:

Zwischenstand zum Boykott an der FH Jena

Dem Boykott-Aufruf des FH-StuRa kamen 120 Studierende nach. In Thüringen beläuft sich die Zahl inzwischen auf knapp 1500.
In Ilmenau sind es bereits 27% mit der Tendenz: steigend.
Interessant ist der Unterschied in der Verfahrensweise mit Boykotteuren an der FH Jena gegenüber den restlichen Hochschulen. Sämtliche Hochschulen, an denen ein Boykott läuft, melden ihre Studierende auch ohne Verwaltungskostenbeitrag zurück. Einzig die FH Jena fällt dabei aus der Reihe. Offensichtlich scheint die hiesige Immatrikulationsordnung über dem Grundgesetz zu stehen. Das Verwaltungsgericht Weimar traf dazu einer Urteilsbegründung folgende Aussagen: Die Hochschulleitung kann die „nach Art. 12 Abs. 1 Grundgesetz geschützten Rechtsposition“ eines jeden Menschen, und damit verbunden die „ordnungsgemäße Rückmeldung“ eines Studierenden nicht einschränken. Das Verwaltungsgericht stellte weiterhin fest: „Was unter ordnungsgemäßer Rückmeldung zu verstehen ist, ist im Thüringer Hochschulgesetz nicht geregelt.“
„Ich fühle mich völlig verschaukelt und hingehalten!“, so Andreas Meier vom Referat Hochschulpolitik des FH-StuRas. „Selbst nach 4-wöchigem Schriftwechsel mit der Hochschulleitung trifft diese keine konkreten Aussagen und wir werden auf Antworten aus dem Kultusministerium verwiesen. Das TKM dagegen lässt verlauten, dass es keine Weisungen an die Hochschulen geben wird, da diese Autonomie genießen.“ Der schwarze Peter wird also einfach hin und her geschoben.
In der Praxis wird die Rückmeldung laut Studentensekretariat nicht vollzogen, und BAföG-Bescheinigungen verweigert. Dies wird seitens der Hochschulleitung verneint, und auf technische Probleme verwiesen.
Der StuRa sieht nun keine andere Möglichkeit, als mit einer Muster-Klage im Eilverfahren die Herausgabe der BAföG-Bescheinigung zu erzwingen.
Deshablb sollte jeder Boykotteur für sich individuell festlegen, bis wann er irgendeine Bescheinigung von der FH spätestens benötigt. Und falls dies vor dem Tag des Musterurteils (ca. Ende Juli) der Fall ist, so kann rechtzeitig individuell vom Boykott zurückgetreten (Rücktrittsformular) werden. BAföG-Empfänger können vom Studentenwerk ein Übergangsdarlehen zur BAföG-Überbrückung beantragen, wenn sich die reguläre Auszahlung verzögern würde, da die Bescheinigung zu spät abgegeben wird. Das heißt euer BAföG ist sicher, auch wenn ihr erst im August die Bescheinigung von der FH bekommt!
Falls jemand wider Erwarten mit einer Säumnissgebühr belgegt wird, obwohl nur der Verwaltungskostenbeitrag nicht rechtzeitig entrichtet wurde, so empfehlen wir, diesen vorerst nicht zu bezahlen und sich unbedingt beim StuRa zu melden !
Relevante Dokumente (Teilnahmeerklärung, Rücktrittserklärung, Zahlung unter Vorbehalt, Kontodaten usw.) zum aktuellen Boykott bekommt ihr im Download-Bereich oder im StuRa-Büro! –> Raum 05.00.07

mehr INFO / Dokumente usw auf stura.frei-denken.de

FSR Wahl 2008

Liebe StudentInnen,

Alles neu macht der Mai:

und für die nächste Legislaturperiode des Fachschaftsrates Sozialwesen steht die Wahl an!
Diese sollen am 04. und 05. Juni im Foyer (Haus 5) von 10.00 bis
15.00
14.00 Uhr
stattfinden.

Das bedeutet zum einen, dass wir natürlich alle aufrufen sich an dieser Wahl zu beteiligen (im letzten Jahr waren es gerade einmal 91 von 866 wahlberechtigten StudentInnen).
Vor allem aber rufen wir alle SozialwesenstudentInnen dazu auf, sich mit einer Mitgliedschaft im Fachschaftsrat und der Arbeit in einem studentischen Gremium auseinanderzusetzen.

Ihr habt dort die Möglichkeit Euch für die Belange Euer KommilitonInnen und des Fachbereichs einzusetzen, mit dem StuRa, anderen FSR’s und der Hochschulleitung zusammenzuarbeiten. Speziell für studentische Fragen / Probleme werden auch Sprechzeiten angeboten, die nach der Wahl wieder neu verteilt werden müssen. Der FSR unterstützt weiterhin im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten (aus Euren Semesterbeiträgen) fachbereichsbezogene Aktivitäten und Veranstaltungen. Und nicht zuletzt werden natürlich auch immer wieder kulturelle Veranstaltungen geplant und durchgeführt (z.B. Sommer-, Weihnachtsparty), um sich auch ausserhalb des FH-Alltags mal ungezwungen zu begegnen…

Folgende Referate gilt es neu zu besetzen:

– Vorsitz und Stellvertretung
– Finanzen und Stellvertretung
– Öffentlichkeitsarbeit
– Hochschulpolitik
– Kulturelles
– Soziales

Für eine Aufstellung zur Wahl benötigt Ihr einen Wahlvorschlag auf der mind. 5 KommilitonInnen für Euch unterschreiben müssen. Den Wahlvorschlag könnt Ihr Euch in der Veranstaltung Fachschaftrat (Gremium) aus dem Dateiordner Wahlunterlagen runterladen (Falls Ihr es noch nicht seid, könnt Ihr Euch in die Veranstaltung einfach einschreiben). Sobald das erledigt ist, gebt Ihr den Wahlvorschlag bis spätestens zum 23.05. bei uns im Büro ab.
Das Büro ist geöffnet am Mittwoch von 13.30 – 15.30 Uhr und am Donnerstag von 11.15 – 12.15 Uhr.
Eine Briefwahl muss muss bis zum 23.05. angemeldet werden und ist dann bis zum 02.06. möglich.

Wir bauen auf Euch! Pfannkuchen zur Wahl gibt’s bei uns allerdings nicht – soviel demokratische Haltung erwarten wir von SozialwesenstudentInnen!

Euer FSR SW

Blitz e.V. übernimmt Trägerschaft für Kokont

Bildungswerk Blitz betreibt „Kokont“

Jena. (tlz/lio) Die Stadt Jena hat das Bildungswerk Blitz e.V. mit der Trägerschaft der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz beauftragt. Zuvor hatten sich drei Träger beworben und in der Hauptausschuss-Sitzung des Stadtrates, zu der auch zwei Vertreter des Runden Tisches anwesend waren, präsentiert.
Das Bildungswerk Blitz e.V. konnte den Hauptausschuss mit einer gelungenen Präsentation und einem stimmigen Konzept überzeugen und löst damit den bisherigen Träger, die evangelisch-lutherische Superintendentur, ab. Die bisherige gute Arbeit der Kirche wurde vom Hauptausschuss ausdrücklich gewürdigt.

„Es war keine politische Entscheidung. Wir haben uns nicht gegen den Träger evangelisch-lutherische Kirche entschieden, sondern für das Bildungswerk Blitz e.V“, so Dr. Lutz Vogel, SPD-Franktionschef im Stadtrat und Mitglied des Hauptausschusses. Blitz habe schließlich schon im Saale-Holzland-Kreis Erfahrungen mit der Arbeit für Demokratie und Zivilcourage gesammelt.

Vom 1. März an nimmt die neu besetzte Koordinierungsstelle ihre Arbeit zunächst bis Ende dieses Jahres auf – mit Option auf Verlängerung für zwei weitere Jahre. Die beiden bisherigen Kokont-Mitarbeiterinnen, Uta Lemke und Rea Mauersberger, müssen sich nun wie alle anderen Interessenten um die Stellen bewerben, sollten sie dort weiter mitarbeiten wollen.

Während der Sitzung des „Runden Tisches für Demokratie“ am Donnerstagabend dankte Superintendent Diethard Kamm ihnen für ihre bisherige Arbeit.

TLZ, Ausgabe vom 14.02.2008

KoKont Jena, Koordinierungs- und Kontaktstelle des Runden Tisches für Demokratie

Netzwerk für Demokratie und Courage sucht TeamerInnen

Wer Interesse an der Arbeit beim Netzwerk für Demokratie und Courage hat und Projekttage für Toleranz, Courage, Demokratie und gegen rassistisches Gedankengut und rechte Jugendkultur durchführen möchte kann sich innerhalb einer Teamschulung vom 24. bis 29. September 2007 zum/r Teamer/in ausgebilden lassen. Bevor es dann richtig los geht gibt es noch die Möglichkeit bei einem Projekttag zu hospitieren. 

Für weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung, klickt mal hier und ladet Euch ein Dokument mit Informationen zur TeamerInnen-Schulung und einem Anmeldeformular. Schaut auch mal auf der Seite vom Netzwerk für Demokratie und Courage vorbei…lohnt sich!