Größten Naziaufmarsch in Dresden verhindern

„Der größte regelmäßige Naziaufmarsch Europas hat sich in den letzten zehn Jahren in Dresden etablieren können.
Dabei propagieren inzwischen bis zu 6.000 Nazis die Bombardierung Dresdens als „Alliierten Bombenholocaust“ und fordern Rache und Vergeltung, während sie es jedes Mal schaffen, mindestens in Sichtweite der Synagoge vorbei zu demonstrieren. Seitens der Stadt wird regelmäßig der Versuch unternommen, antifaschistischen Widerstand stark zu behindern. Trotzdem haben sich mitunter mehrere tausend Menschen den Nazis in den Weg gestellt. Es bleibt an uns, den Aufmarsch gemeinsam zu verhindern und ihnen die Straße endgültig zu entreißen!
Wir werden nicht länger hinnehmen, dass die Geschichte durch die Nazis verdreht wird!
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!(weiterlesen)
Soweit der Kurzaufruf des antifaschistischen Bündnisses ¡No pasarán!. Weitere Bündnisse haben sich für diesen Tag vorgenommen den Naziaufmarsch zu verhindern: die bürgerlichen „Geh-Denken“ und die antifaschistischen Venceremos. Timo Reinfrank von der Amadeu Antonio Stiftung, Mitveranstalter von Geh-Denken, rechnet mit 15000 Teilnehmern. Sorgen wir mit dafür, dass es 15000 und mehr Menschen werden und gemeinsam die Nazis kein Durchkommen haben…!

Wie hinkommen? Es gibt Busse…
Los gehts am 14.02. um 9 Uhr vom Jenaer Busbahnhof! Unkostenbeitrag etwa 10 €. Mehr dazu bei der KoKont.

Weitere Infos auch bei der Antifa Jena!

BI: Saaleaue in Not

saaleaue

„Warum wohl füttern mehr Enkel und Nichten lieber Enten an der Griesbrücke statt an der Camsdorfer? Liegt es vielleicht daran, daß dort keine Autos rollen und rechts und links die Saaleaue grünt, während einen auf der Camsdorfer Brücke die vorbeifahrenden Autos jede Illusion vom Saaleidyll rauben?

Nach einem Beschluß der Stadträte soll autofreies Entenfüttern in Zukunft auch an der Griesbrücke unmöglich werden. Denn, falls noch nicht bekannt: vom Südabschnitt der Wiesenstraße (Höhe Saalbahnhof) bis zur Schillerpassage soll das grüne Band der Saaleaue planvoll zerstört und die Straße um- und neugebaut werden. Saalebiotop, Überschwemmungsgebiet, Spielplatz, Gärten und Häuser verschwinden.“
weiter zur Bürgerinititave „Saaleaue in Not